Transit Talk #22 - Warum ökoemanzipatorische Bewegungen an sich selbst scheitern

Ingolfur Blühdorn über die Klimabewegung und das unhaltbare Versprechen einer Transformation

Für Viele ist klar: ein „Weiter so" kann es in Anbetracht der Klimakrise nicht geben. Aber was passiert, wenn das Versprechen einer sozial-ökologischen Transformation an seinen eigenen Widersprüchen zerbricht? Valentin Ihßen[1]  spricht mit dem Soziologen Ingolfur Blühdorn[2]  über seine These der „Unhaltbarkeit" und analysiert mit ihm das Scheitern ökoemanzipatorischer Bewegungen. Blühdorn versteht unter „Unhaltbarkeit", dass sowohl unser aktuelles, nicht-nachhaltiges Gesellschaftsmodell als auch die Vision einer sozial-ökologischen Transformation selbst innerlich widersprüchlich und daher langfristig nicht tragfähig sind.

Links:

  1. https://www.solidarische-moderne.de/de/topic/185.personen.html?id=54
  2. https://www.wu.ac.at/ign/ign/institutsleitung